Die richtige Mischung garantiert den Erfolg

Portfolio Leverage-Effekt Cost-Average Thesaurierung Renditen Steuerliche Optimierung
    Sie sind hier: Start > Intelligent investieren > Bausteine > Portfolio-Management

Welches Portfolio passt zu meinem Profil und meinen Zielen ?

In der Finanzwelt bezeichnet der Begriff Portfolio ein Bündel von Investitionen, das im Besitz einer Institution oder eines Individuums ist. Dem Aufbau eines Portfolios geht in der Regel eine umfangreiche Analyse voraus. Der Besitz eines Portfolios ist in der Regel Teil einer Strategie, die Risiken finanzieller Investitionen durch Streuung zu senken.

Ziel dieser Diversifikation oder Asset Allocation kann sein, durch geeignete Mischung der Assets eine möglichst hohe Rendite bei gleichbleibendem, kalkuliertem Risiko zu erreichen.

Wie definiert und ermittelt man das Risiko?

Die heute allgemein gebräuchliche Definition von Risiko einer Anlage ist die als Varianz oder Standardabweichung gemessene Schwankungsbreite der Erträge um Ihren Erwartungswert. Eine Anlage, deren mögliche Ergebnisse sich in einer engen Bandbreite bewegen, ist demnach unriskant und eine Anlage, deren Ergebnisse eine große Streuung aufweisen, ist als deutlich riskanter einzustufen. Das Risiko einer Anlage lässt sich an den Wertschwankungen erkennen und wird in Kurslisten als Volatilität angegeben. Auf Basis der Gaußschen Normalverteilung ist die Volatilität so definiert, dass damit 2/3 aller Fälle (bzw. aller Jahre) abgedeckt werden.

Grundsätzlich ist die Volatilität eines Index oder Fonds geringer als die eines Einzelwertes. Bei Wertpapieren betrachten wir ergänzend den Drawdown, dh. die Verlustperioden, insbesondere im Verhältnis zum Markt.

Welche Ertragsaussichten sollen mit welchem Risikopotential erkauft werden?

Die Antwort auf diese Frage ließ nur zwei rationale Entscheidungsmöglichkeiten zu:

Das statistische Maß für die gegenseitige Abhängigkeit ist die Korrelation. Ihr Ausmaß wird durch den Korrelationskoeffizienten gemessen.

1. Es ist nicht effizient im Sinne der Risikostreuung, wenn ein Portfolio zwar aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt ist, diese sich aber alle gleich verhalten, z.B. Situation X tritt ein und alle Vermögenswerte steigen oder fallen.

2. Des weiteren ist es ineffizient im Sinne der Risikostreuuung, wenn ein Portfolio aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt ist, diese sich dann aber gegenläufig entwickeln, z.B. Situation X tritt ein und die Hälfte der Vermögenswerte steigt, die andere Hälfte fällt.

3. Risikomanagement bedeutet Reduzierung von Wertschwankungen durch Risikostreuung. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen die verschiedenen Anlageformen sich weder gegenläufig noch entgegengesetzt entwickeln, sondern voneinander unabhängige Entwicklungen realisieren. Korrelation = 0

Markowitz zeigte in seiner Portfoliotheorie, dass die Korrelation zwischen zwei Anlagen die mögliche Risikoreduktion durch gezielte Diversifikation bestimmt: Je niedriger die Korrelation zwischen den zur Verfügung stehenden Anlagen ist, desto mehr Risiko kann durch die Portfoliobildung eliminiert werden.

Der Zusammenhang zwischen Renditeerwartung und Risiko einer Anlage wird im Risiko- / Performance- Diagramm dargestellt. Die Performance ist auf der senkrechten, das Risiko auf der waagrechten Achse der Grafik eingetragen. Das bedeutet: Je weiter links, desto weniger Risiko birgt die Anlage, je weiter oben, desto höher sind die Performance-Chancen.

Ein Depot, das durch Diversifikation auf der Effizienzgrenze liegt, nennt man effizient. Effiziente Depots haben bei einem bestimmten Risiko die höchste Performanceerwartung, das heißt, es existiert kein anderes Portfolio, das bei mindestens gleichem Ertrag ein geringeres Risiko aufweist, oder umgekehrt, es existiert kein Portfolio, das bei gleichem Risiko einen höheren Ertrag bietet.

Vernünftigerweise wird ein Investor im Rahmen der Diversifikation nur effiziente Portfolios auswählen. Ziel jedes Investors sollte deshalb sein, sein Depot so zusammenzustellen, dass es effizient ist und somit auf oder möglichst nahe der Effizienzgrenze liegt.

Bedeutung der Diversifikation

Die Diversifikation, also die Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlagen - führt zur Senkung des Gesamtrisikos. Das Risiko eines Portfolios von Anlagen ist maximal genauso hoch wie das entsprechend gewichtete durchschnittliche Risiko der einzelnen Portfoliobestandteile. In fast jedem Falle ist es geringer. Die Investition in einzelne Anlageobjekte ist für den risikoscheuen Anleger daher praktisch immer unsinnig.

Das Ausmaß der möglichen Risikoreduzierung wird durch die Korrelation der einzelnen Anlagen bestimmt. Je geringer die Korrelation von Anlagen ist, desto mehr Risiko kann durch Bildung eines geeigneten Portfolios beseitigt werden, desto besser gelingt die Diversifikation.

Diversifikation: Erst die Dosis macht das Gift

Anlagen, die für sich alleine betrachtet riskant erscheinen, können im Rahmen eines Portfolios dessen Risiko senken. Voraussetzung dafür ist eine ausreichend niedrige Korrelation mit den übrigen Portfoliobestandteilen.

Gezielte Diversifikation

Die gezielte Diversifikation zwischen verschiedenen Anlageformen und -märkten bietet ein enormes Potential zur Risikosenkung. Dadurch ist es möglich, hohe und gleichzeitig vergleichsweise stabile Erträge zu erwirtschaften.

Für die optimale Diversifikation errechnet die Portfolio-Optimierung, wie verschiedene Anlageformen mit unterschiedlichen Risiken so miteinander zu kombinieren sind, dass das Portfolio insgesamt bei möglichst geringem Risiko eine möglichst hohe Rendite erzielt!

Grenzen der Portfoliotheorie

Ausgehend von einer Portfolionanalyse kann die Portfolio-Optimierung bezüglich der Renditeerwartung und des optimalen Timings für Umschichtungen nur bedingt zuverlässige Aussagen treffen. Die Wertentwicklung hängt auch von generellen Marktentwicklungen und von (nicht vorhersehbaren) externen Einflüssen ab, wie nicht zuletzt die tragischen Ereignisse am 11. September 2001 gezeigt haben.

Deshalb sind die Aussagen zur Erhöhung der Renditeerwartung unter einem gewissen ökonomischen Vorbehalt zu betrachten. Umso sinnvoller ist es aber auch, das Portfolio mit alternativen Investments zu ergänzen, die in ihrer Entwicklung weitgehend unabhängig von der Börse sind.

Dazu verwenden wir ein Tool, dass die Korrelationen verschiedener Anlageformen auf Basis langfristiger historischer Wertentwicklungen berücksichtigt.

Weiter zu   Leverage-Effekt
Mehr    
ˆ Seitenbeginn                                     Start    Suche    Kontakt    Standorte    Partner    Hilfe    Datenschutz    Impressum 
-->
ˆ Seitenbeginn                                     Start    Suche    Kontakt    Standorte    Partner    Hilfe    Datenschutz    Impressum