Wie kommt der Strom
in die Steckdose?

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Was macht Solaranlagen, Biodiesel, Biomasse, Geothermie und Windkraft interessant?

Der Blick zur nächsten Tankstelle macht es wieder einmal deutlich,
wir brauchen ein Umdenken in unserem Energieverbrauch.

In einer immer stärker technisierten und mechanisierten Welt ist die ausreichende Versorgung mit Energieträgern von zentraler Bedeutung - und der Energiebedarf steigt weiter. So geht die International Energy Agency (IEA) davon aus, dass bis zum Jahr 2020 der Primärenergieverbrauch um 57 % steigt (Basisjahr 1997). Und genau hier liegen die Gründe für den sinnvollen Einsatz aller erneuerbaren Energien:

Der Einsatz erneuerbarer Energien ist daher nicht mehr eine Angelegenheit von wenigen, sondern weltweit anerkannter politischer Wille. Dies zeigt sich u. a. am Kyoto-Protokoll, das von immer mehr Staaten unterzeichnet wird. Die EU und insbesondere Deutschland haben beim Klimaschutz und im technologischen Bereich die Nase vorn, so verstärken auch Spanien, Italien und Griechenland die Nutzung regenerativer Energien.

Bis zum Jahr 2010 soll der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland auf 12,5 % und bis 2020 auf 20 % gesteigert werden. Die Entwicklungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien sind sehr vielfältig.

Chancen und Risiken

Die prognostizierten Renditen liegen zwischen 4,5 % und 10 % nach Steuern.

Der politische Wille zum Ausstieg aus der Atomenergie ist auch in der neuen Bundesregierung Konsens. Sollte es zu einer Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG ohne Bestandsschutz kommen, so kann dies deutliche Auswirkungen auf die Einnahmesituation bis hin zur Insolvenz der Beteiligungsgesellschaft haben.

Dies könnte den Verlust eines erheblichen Teiles der Einlage zur Folge haben. Davon ist allerdings nicht auszugehen, so dass bis 2020 weitgehende Sicherheit über die Vergütungssätze für die Einspeisung vorliegt.

Weitere Grundlage für die Wirtschaftlichkeitsberechnung sind Gutachten zu Sonneneinstrahlung, Windverhältnissen, Seismologie, oder Prognosen zur Entwicklung der Rohölpreise, der Besteuerung von Mineralölprodukten usw.. Von der Solidität dieser Betrachtungen hängt der wirtschaftliche Erfolg ab, insbesondere bei Beteiligungsdauern von 15-25 Jahren. Hier gab es in der Vergangenheit gerade bei Windkraftanlagen einige bittere Erfahrungen.

In der Regel sind die Anlagen am Ende Ihrer Nutzungsdauer zurückzubauen. Hierfür sind ausreichende Rücklagen in der Wirtschaftsrechnung vorzusehen.

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