Dazu gehören Hedge-Fonds, Private Equity, Rohstoffe, Beteiligungen, Immobilien, Asset-Backed-Securities, Kreditderivate, Farmland, Kunst und Sammelobjekte. Aber auch Wasser, Stromhandel, CO2-Emissionszertifikate und andere Ökologie-Derivate.
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Vor dem Hintergrund der niedrigen Renditen an den globalen Anleihemärkten und der nach mehrjährigem
Kursaufschwung mit Aktien-Investments verbundenen Risiken, gewinnen Anlageklassen mit geringer Korrelation zu
den traditionellen, populären Investmentformen immer stärker an Bedeutung. Die zunehmend gleichläufige
Entwicklung der Märkte reduziert die Vorteile der Branchen-, Länder- oder Regionendiversifikation deutlich, so dass Anleger
die Diversifikation in der Regel nur über ein Ausweichen auf andere Anlageklassen – Alternative-Investments – erreichen.
Deren geringe Korrelation führt dazu, dass ihre Beimischung sehr gute Diversifizierungseffekte bewirkt.
Für den Anleger genügt es daher schon längst nicht mehr, die Frage der Kapitalaufteilung (Asset Allocation) allein für die traditionellen Anlageformen Bargeld, Anleihe und Aktie zu treffen. Aktien weisen große Risiken auf, wie die vergangenen Jahre gezeigt haben. Und dass das Sparbuch beziehungsweise das Geldmarktkonto unter Berücksichtigung von Inflation und Steuern für Anleger nicht das Nonplusultra darstellt, ist hinlänglich bekannt.
Hinter all dem steht die Theorie von Professor Harry Max Markowitz, wonach moderne Portfolios breit diversifiziert sein sollten, um so das Risiko zu reduzieren. Die moderne Portfolio-Theorie von Markowitz besagt, dass ein „optimales Portfolio“ aus allen vorhandenen Anlagemöglichkeiten aufgebaut werden sollte, so dass das Risiko-Chancen-Profil des Anlegers bestmöglich abgebildet wird. Dieses optimale Portfolio hängt dabei weder von dem ursprünglichen Vermögen des Investors noch seiner unmittelbaren Risikoeinstellung ab. Vielmehr spielt nur die Risiko Rendite-Kombination der einzelnen Portfolio-Inhalte eine Rolle.
Die Schwächen der „Alternativen“ liegen in der teils geringen Transparenz und in einer oftmals unbefriedigenden Liquidität. Für den Anleger ist es daher von großer Bedeutung, die Funktions- und Wirkungsweise dieser Instrumente und letztendlich auch den Einfluss auf das Anlageresultat des Gesamtportfolios gut zu verstehen.
Die Stiftungen von Harvard, Yale und Stanford gehören zu den erfolgreichsten Vermögensverwaltern überhaupt. Unter anderem weil Sie sehr frühzeitig die Erkenntnisse der Portfolio-Theorie und die Vorteile von Alternativen Investments für sich entdeckt haben.
Das Stiftungsvermögen der Universität Yale erzielte im Geschäftsjahr 2005 eine Performance von 22,3% und 2006 sogar 23%. Dabei ist ein Großteil des Vermögens von insgesamt 18 Milliarden $ in Alternativen Investments angelegt. Hervorzuheben ist, dass die Universitätsstiftung nach eigenen Angaben im Jahre 1990 der erste institutionelle Investor war, der Hedgefons/Absolute Return-Strategien als eigene Asset-Klasse einführte. Schon zu dieser Zeit lag der Anteil bei 15% und steigerte sich bis 2005 auf 25%. Die Asset-Klasse erreichte seit ihrer Einführung vor 15 Jahren eine Rendite von 12,7% p.a. bei - so Yale - geringer Standardabweichung.
Auch die Anlage in Private Equity hat bei Yale eine lange Tradition. So erreichte diese Asset-Klasse seit ihrer Einführung im Jahr 1973 eine beachtliche Rendite von 31% p.a. und macht inzwischen 17% der Allokation aus.
Weitere 25 Prozent sind in Anlagen wie Immobilien, Holz, Energie und Rohstoffe investiert, damit liegt die Gesamtquote der Alternativen Investments bei über 60%. Dem gegenüber machen Aktien nur 28% und festverzinsliche Wertpapiere nur 5% aus.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Strategie auch für Ihr eigenes Portfolio umsetzen können.
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